MIKWE

Eine der wichtigsten Institutionen jeder jüdischen Gemeinde ist die Mikwa oder Mikwe, das rituelle Tauchbad. Vielen ist es nicht bekannt, aber die Mikwe ist so essenziell und bedeutend, dass ihr Bau sogar Vorrang vor der Errichtung einer Synagoge hat (Megilla 27a).

MIKWE IN KONSTANZ
Bau einer neuen koscheren Mikwe in Konstanz

Mit dem Bau der neuen Synagoge in der Sigismundstraße 8, wird auch eine neue Mikwe fertiggestellt. Die Mikwe wird explizit auf Wunsch der Gemeindemitglieder, die eine Petition zum Mikwebau initiiert haben, gebaut. Die Bauaufsicht trägt Rabbiner Meir Posen.

Bis zur Fertigstellung des Baus stehen folgende koschere Mikwen in der Umgebung zur Verfügung: 

1. Mikwe der Jüdische Gemeinde Rottweil: Benutzung nur auf Anfrage per Email ikg.rottweil@gmx.de.

2. Mikwe der Züricher Gemeinde: LINK.

3. Ebenfalls kann der Bodensee als Mikwe zum Untertauchen von Geschirr genutzt werden.

Durch die Mehrkosten für den Mikwebau von €120,000 sind die Gemeindemitglieder auf weitere Spenden angewiesen. Spendenquittungen können ausgestellt werden. 

GESCHICHTE DER MIKWEN IN KONSTANZ
Ausgrabungen der ersten Konstanzer Mikwe aus dem 15. Jahrhundert

Ausgrabungen im Konstanzer Fischmarkt in den Jahren 1984 bis 1986 haben nachweislich die erste Konstanzer Mikwe freigelegt. Sie ist auf das 15. Jahrhundert datiert und befindet sich in der Münzgasse 4. Detaillierte Informationen hat Dr. Jochem Pfrommer HIER zusammengefasst.

Quelle Bild: Nachrichtenblatt der Denkmalpflege in Baden-Württemberg (1958–1970)

Private Mikwe in Konstanz

Eine private Mikwe wurde 2008 feierlich durch die Israelitische Kultusgemeinde eröffnet. Den Bau beaufsichtigte Rabbiner Meir Posen. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Quelle Bild: www.alemannia-judaica.de/konstanz_mikwe.htm